Hoffnungsgeschichten Drucken

Interreligiöses Friedensprojekt

Versuche, Frieden zwischen den Religionen konkret zu verwirklichen

Seit dem Herbst 2001 gibt es konkrete Versuche, Begegnungen von Angehörigen verschiedener Religionen an der Basis zu ermöglichen. Das bedeutet unter anderem: Vorurteile abbauen, die Entwicklung von Respekt füreinander fördern, die soziale Kommunikation verstärken, den interreligiösen Dialog entwickeln, die Solidarisierung mit diskriminierten Mitgliedern religiöser Gruppen. Um diese Ziele zu verwirklichen wurde folgendes geplant, erarbeitet, bzw. durchgeführt: Begegnungen von unterschiedlichen religiösen Gemeinden, bzw. Einrichtungen (Tage der offenen Tür; Gestaltung von interreligiösen Gesprächen, multikulturellen Essen etc.); gegenseitige Informationen über die jeweilige Geschichte und die gegenwärtige Situation; Besprechungen von relevanten sozialen und gesellschaftspolitischen Problemen und Versuche, sich aktiv in die Problemlösung einzubringen; Austausch aktueller interreligiöser Informationen; Organisierung und Gestaltung von gemeinsam veranstalteten interreligiösen Festen; Entwicklung von interreligiösen bzw. multikulturellen Angeboten für Kinder und Jugendliche; öffentliche Mahnwachen.

Projekte:
1. Vielfalt von religiösem und kuturellem Leben im Krankenhaus
2. Integrationsprojekte über Kindergarten und Volksschule
3. Antirassismusprojekt
4. Interreligiöses Frauenfrühstück 

Hilfseinrichtungen: 

PLATTFORM FÜR INTERRELIGIÖSE BEGEGNUNG ( PFIRB )
Mitglieder dzt. aus fünf Religionen, verschiedenen Konfessionen und Richtungen, von ihren jeweiligen Leitungen autorisiert.
Aufgabe: Österreichweite Organisation, Information, Beratung und Hilfestellung für interreligiöse Belange; Einrichtung von multireligiösen Ortsforen  (dzt. drei in Wien aktiv, vier in Vorbereitung).
Mitglieder: Thomas Fiedler, Larry Williams – Buddhismus, Ruth Steiner – Christentum röm.kath., Thomas Hennefeld – Christentum evang. H.B., Erwin Neumann, Roland Ritter – Werneck – Christentum evang. A.B., Elmar Kuhn – Christentum altkath., Mouddar Khouja, Andrea Saleh – Islam,  Bimal Kundu – Hinduismus, Eleonore Lappin – Judentum.

MULTIRELIGIÖSE ORTS(BEZIRKS)FOREN ( MRO(B)F )
Mitglieder aus allen religiösen und relevanten sozialen Einrichtungen des Ortes (Bezirks), in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Gemeinde(Bezirks)amt.
Aufgabe: Orts(bezirks)weite Organisation, Information, Beratung und Hilfestellung für interreligiöse Belange; Einrichtung von religiösen Basisgruppen.

RELIGIÖSE BASISGRUPPEN ( RBG )
Mitglieder aus den jeweiligen religiösen Gemeinden oder Einrichtungen.
Aufgabe: Konkrete Begegnung mit Angehörigen anderer Religionen (Konfessionen) an der Basis.   

RAT DER RELIGIONEN ( RDR ) – in Planung
Mitglieder aus den obersten Leitungsgremien der jeweiligen Religionen (Konfessionen).
Aufgabe: Bearbeitung von Konflikten zwischen den Religionsgemeinschaften auf höchster Ebene; oberste Entscheidungsbasis für alle Fragen zwischen den Religionen und dem öffentlichen bzw. gesellschaftspolitischen Bereich; letzte Ebene für alle Angelegenheiten der interreligiösen Begegnung und des interreligiösen Dialogs. 

 
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